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  3. Fiqh - die islamische Rechtssprechung - und Usul Al-Fiqh - allgemeine Grundregeln des islamischen Rechts

Hadith ‚Es gibt keinen Muslim, den (die Zeit für) ein vorgeschriebenes (Pflicht-)Gebet erreicht, der dann seine Gebetswaschung, seine Demut und Verbeugung gut verrichtet, ohne dass dieses (Gebet) eine Sühne für seine vorherigen Sünden ist, solange er keine große Sünde begeht. Und das gilt für die gesamte Zeit.‘“

عَنْ عُثْمَانَ رضي الله عنه قَالَ: سَمِعْتُ رَسُولَ اللهِ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ يَقُولُ:
«مَا مِنَ امْرِئٍ مُسْلِمٍ تَحْضُرُهُ صَلَاةٌ مَكْتُوبَةٌ فَيُحْسِنُ وُضُوءَهَا وَخُشُوعَهَا وَرُكُوعَهَا، إِلَّا كَانَتْ كَفَّارَةً لِمَا قَبْلَهَا مِنَ الذُّنُوبِ، مَا لَمْ يُؤْتِ كَبِيرَةً، وَذَلِكَ الدَّهْرَ كُلَّهُ».

Von 'Uthman - möge Allah mit ihm zufrieden sein - wird überliefert, dass er sagte: „Ich hörte den Gesandten Allahs - Allahs Segen und Frieden auf ihm - sagen:
‚Es gibt keinen Muslim, den (die Zeit für) ein vorgeschriebenes (Pflicht-)Gebet erreicht, der dann seine Gebetswaschung, seine Demut und Verbeugung gut verrichtet, ohne dass dieses (Gebet) eine Sühne für seine vorherigen Sünden ist, solange er keine große Sünde begeht. Und das gilt für die gesamte Zeit.‘“

Authentischer Text Überliefert von Muslim Sahih Muslim - 228

Erklärung

Der Prophet - Allahs Segen und Frieden auf ihm - erklärte, dass es keinen Muslim gibt, den die Zeit des Pflichtgebets erreicht, und der die Gebetswaschung dafür vollständig und korrekt durchführt und dann in seinem Gebet demütig ist, indem sein Herz und alle seine Glieder Allah zugewandt sind und Seine Allmacht vergegenwärtigen, und der die Handlungen des Gebets wie die Verbeugung (Ruku') und Niederwerfung (Sujud) usw. vollständig ausführt, ohne dass dieses Gebet eine Sühne für seine vorherigen kleinen Sünden ist, solange er keine große Sünde begeht. Und diese Gunst erstreckt sich über die gesamte Zeit und auf jedes Gebet.

Die Nutzen aus dem Hadith

  1. Das Gebet, das Sünden sühnt, ist jenes, bei dem der Diener die Gebetswaschung gut verrichtet und es in Demut verrichtet, wobei er damit das Angesicht Allahs - erhaben ist Er - anstrebt.
  2. Der Vorzug der Beharrlichkeit in gottesdienstlichen Handlungen und dass sie ein Grund für die Vergebung kleiner Sünden sind.
  3. Der Vorzug der guten Ausführung der Gebetswaschung, der guten Ausführung des Gebets und der Demut darin.
  4. Die Wichtigkeit, große Sünden zu vermeiden, damit die kleinen Sünden vergeben werden.
  5. Große Sünden werden nur durch Reue vergeben.

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