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  3. Fiqh - die islamische Rechtssprechung - und Usul Al-Fiqh - allgemeine Grundregeln des islamischen Rechts

Hadith „Ich war ein Mann, der an häufigem Austreten von Lusttropfen litt, und ich schämte mich, den Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm - zu fragen, aufgrund der Stellung seiner Tochter (bei mir). Also wies ich Al-Miqdad Ibn Al-Aswad an, ihn zu fragen. Er sagte: ‚Er wäscht sein Geschlechtsteil und verrichtet die Gebetswaschung

عَنْ عَلِيٍّ رضي الله عنه قَالَ:
كُنْتُ رَجُلًا مَذَّاءً وَكُنْتُ أَسْتَحْيِي أَنْ أَسْأَلَ النَّبِيَّ صَلَّى اللهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ لِمَكَانِ ابْنَتِهِ فَأَمَرْتُ الْمِقْدَادَ بْنَ الْأَسْوَدِ فَسَأَلَهُ فَقَالَ: «يَغْسِلُ ذَكَرَهُ وَيَتَوَضَّأُ». وَلِلبُخَاريِّ: فَقَالَ: «تَوَضَّأْ وَاغْسِلْ ذَكَرَكَ».

Von 'Ali - möge Allah mit ihm zufrieden sein - wird überliefert, dass er sagte:
„Ich war ein Mann, der an häufigem Austreten von Lusttropfen litt, und ich schämte mich, den Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm - zu fragen, aufgrund der Stellung seiner Tochter (bei mir). Also wies ich Al-Miqdad Ibn Al-Aswad an, ihn zu fragen. Er sagte: ‚Er wäscht sein Geschlechtsteil und verrichtet die Gebetswaschung.‘“ Und bei Al-Bukhari heißt es: „Er sagte: ‚Verrichte die Gebetswaschung und wasche dein Geschlechtsteil.‘“

Authentischer Text Muttafaqun alayh (Übereinstimmend bei al-Bukhari und Muslim verzeichnet) Sahih Muslim - 303

Erklärung

'Ali Ibn Abi Talib - möge Allah mit ihm zufrieden sein - berichtete, dass er häufig Madhiy (eine klebrige, dünne, weiße Flüssigkeit, die bei Erregung oder vor dem Geschlechtsverkehr aus dem Geschlechtsteil austritt) absonderte. Er wusste nicht, wie er damit umgehen sollte, und schämte sich, den Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm - zu fragen, weil er der Ehemann von Fatimah, der Tochter des Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm -, war. Also bat er Al-Miqdad Ibn Al-Aswad, den Propheten - Allahs Segen und Frieden auf ihm - danach zu fragen. So antwortete er - Allahs Segen und Frieden auf ihm - ihm, dass er sein Geschlechtsteil waschen und dann die rituelle Gebetswaschung (Wudu) verrichten solle.

Die Nutzen aus dem Hadith

  1. Der Vorzug von 'Ali Ibn Abi Talib - möge Allah mit ihm zufrieden sein -, da er sich nicht durch Scham davon abhalten ließ, die Frage über einen Mittler zu stellen.
  2. Die Zulässigkeit der Stellvertretung bei der Rechtsberatung (Fatwa).
  3. Die Erlaubnis für einen Menschen, etwas über sich selbst preiszugeben, wofür er sich schämt, wenn es um einen Nutzen geht.
  4. Die Unreinheit von Madhiy und die Verpflichtung, es vom Körper und der Kleidung abzuwaschen.
  5. Das Austreten von Madhiy ist einer der Faktoren, die die rituelle Gebetswaschung (Wudu) ungültig machen.
  6. Die Verpflichtung, das Geschlechtsteil und die Hoden zu waschen, da dies in einer anderen Überlieferung überliefert wird.

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